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Website-Wartung – unerlässlich für Sicherheit und Performance

Vielleicht ist es nicht ganz so ersichtlich wie bei einem Auto: Aber auch Software kann in gewisser Weise ebenso „rosten“. Eine Webseite ist dauerhaft nur so leistungsfähig, wie sie Pflege und Wartung erhält. Wer die Website-Pflege und die technische Wartung vernachlässigt, wird über kurz oder lang von Nutzern und Google gleichermaßen weggeklickt.

Dass Webseiten mit frischen Inhalten neue Leser anziehen, ist nichts Neues. Aber wie wichtig der Part der technischen Website-Wartung ist, das wird gerne verdrängt. Ganz gleich, welches Content Management System (CMS) eingesetzt wird, ob WordPress, Joomla, Typo3: Für Unternehmen, die ihre Webseiten aktiv als Marketing-Instrument nutzen ist die regelmäßige Pflege ein Muss.

Besonders WordPress ist als Content Management System (CMS) absolut beliebt: Die Nutzerzahlen der frei verfügbaren Software steigen immer noch an. Eine große Entwicklergemeinde bringt immer neue Erweiterungen auf den Markt. Dieser große Vorteil kann aber auch zum Nachteil werden, denn damit ist WordPress ein beliebtes Angriffsziel für Hacker. Dem entgegenzuwirken ist unerlässlich.

Aber wie oft solltest du deine WordPress-Website warten? Auf was solltest du dabei achten? Oder was kannst du automatisieren? Hier gibt es die Antworten.

Für was ist die technische Website-Wartung wichtig?

WordPress oder auch jedes andere CMS up to date zu halten ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick – ich gehe nachher noch genauer darauf ein:

  • Sicherung als Sicherheitsnetz bei Crashs aller Art
  • Sicherheit gegen Angriffe
  • Performance und damit Rankingfaktor
  • besseres Zusammenspiel
  • neue Funktionen

Sicherungen: Das Sicherheitsnetz für deine Webseite

Wenn du es bereits einmal erlebt hast, dass du deine Webseite nicht mehr aufrufen kannst, dann steht dir in Sekundenbruchteilen der Schweiß auf der Stirn – es sei denn, du kannst ganz locker auf eine Sicherung zugreifen und deine Site wieder herstellen.

Mit einer Sicherung im Rücken kannst du dich ruhiger darum kümmern, weswegen die Site abgeraucht ist. War es ein schnödes technische Problem oder ein Hackerangriff?

Du bleibst aber handlungsfähig und hast wenig bis gar keinen Datenverlust zu beklagen.

Gute Provider bieten automatische Backups an, aber nicht alle. Manche lassen sich das als Extraleistung bezahlen, manche fordern bei Wiederherstellung ihren Obolus.

Ich nehme diesen Part unabhängig in die Hand und organisiere meine eigenen (zusätzlichen) Sicherungen. Das ist einfach möglich über Plugins wie Updraft und kann sehr gut automatisiert werden. Sichere deine Website mit Haut und Haaren, sprich WordPress, Plugins, Daten und vor allem die Datenbank. Die Sicherung sollte auf eine externen Speicherplatz durchgeführt werden: Denn wenn der Server gehackt worden ist oder es ein technisches Problem gibt, dann wären auch die Sicherungen betroffen. Und da würde sich die Katze in den Schwanz beißen.

Wie oft du die Backups ausführen lässt, hängt von der Frequenz ab, wie oft Änderungen auf der Website erfolgen und auch, wie umfangreich sie ist. Bei kleineren Sites empfehle ich einen Zyklus von ein bis zwei Wochen, bei größeren ein tägliches Backup.

Regelmäßige Website-Pflege ist ein Sicherheitsfaktor

Die große WordPress-Entwicklergemeinde bietet für fast jeden Anwendungsfall Plugins an. Ein Kriterium für ein gutes Plugin ist, wenn es aktiv weiterentwickelt wird. Achte beim Einsatz von Plugins darauf, wie lange es schon besteht, wie viele Leute es nutzen und positiv bewerten und wann die letzten Updates angeboten worden sind:

WordPress Plugin aktuell

Wieviel die Updates kosten, hängt vom Plugin ab: Die meisten sind kostenfrei und nur für die Pro-Versionen fallen Kosten in Form von Abos oder Liftetime-Lizenzen an.

Aber definitiv sind die Updates wichtig, um Sicherheitslücken zu schließen bzw. Fehler zu beheben, die zum potentiellen Risiko werden könnten. Letztendlich ist es ein Spielchen Hacker gegen Entwickler: 100%-Sicherheit wird es nicht geben, aber das Risiko zu minimieren sollte Business-Website-Pflicht sein.

Website-Wartung ist Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

Google mag es, wenn deine Homepage flott läuft und sich die Seiten schnell aufbauen: Möglichst geringe Lade- und Seitenaufbauzeiten sind ein sehr positives Signal. Das funktioniert aber nur dann, wenn Plugins und Themes sehr gut miteinander arbeiten.

Gerade wenn es eine neue WordPress-Aktualisierung gibt, ziehen Plugins und Themes mit Updates nach: Wenn dein Content sauber ausgespielt werden soll, empfiehlt es sich, zu diesem Zeitpunkt häufiger ein Auge auf die Webseiten zu haben.

Fehlen dir Zeit und Wissen, deine WordPress-Website technisch und rechtlich aktuell zu halten?
Website Wartungen

Wie oft sollte eine WordPress-Website gewartet werden?

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„Ich habe wenig Änderungen auf meiner Homepage. Reicht es denn dann nicht, alle paar Monate Updates zu machen?“

„Ganz klar: Wenn dir deine Site am Herzen liegt, dann ist das nicht ausreichend.“

Das Thema ist nicht, wie oft du deine Inhalte änderst, sondern wie oft Updates für die einzelnen Komponenten der Website, also WordPress selbst, das Theme, die Plugins und eventuell zusätzliche Erweiterungen zur Verfügung stehen.

Diese Updates bedeuten immer verbesserte Sicherheit, Fehlerbehebungen, Performance-Steigerungen oder mehr Nutzerfreundlichkeit der jeweiligen Komponente. Sie sind also meistens etwas Gutes, das man nutzen sollte.

Ja, meistens: In Entwicklerkreisen heißt es nicht umsonst, neue Software, neue Fehler. Es gibt definitiv immer wieder Updates, die sich mit anderen Plugins beharken oder Probleme machen. Das ist auch der Grund, weshalb die Updates nicht automatisch laufen sollten. Stell dir vor, ein Plugin wird automatisch aktualisiert und macht Probleme – und du bekommst es noch nicht einmal mit. Und wenn du dann zusätzlich kein Backup hast, dann kann das allerhöchst ärgerlich sein.

Mein Credo ist, das Updates möglichst schnell gemacht werden sollten. Neben einem Backup der Site vor der Aktualisierung werfe ich vorher gerne einen Blick in einschlägige Foren bzw. fahre einen Test auf einer Test-Website. Dann kann ich entscheiden, ob ich noch etwas warte, bis gefundene Probleme in einem weiteren Update eingefangen worden sind und spiele das dann ein.

Die Updates der Plugins und Themes kommen in unregelmäßigen Abständen mit unterschiedlicher Priorität: Nutze von daher den Service von Sicherheitsplugins, die dich benachrichtigen, wenn etwas aktualisiert werden sollte.

Wenn dir das zu schwierig ist oder du deine Zeit lieber anders einsetzen möchtest, dann kannst du für die Betreuung deiner Seiten gerne mein Angebot zur regelmäßigen Website-Wartung in Anspruch nehmen.

Die Website-Umgebung: Der Server

Ein Bereich wird immer wieder gerne vergessen: Nämlich die Serverumgebung. WordPress ist in der Programmiersprache PHP geschrieben. PHP ist aber nicht gleich PHP: Es gibt davon verschiedene Versionen, um Anwendungen schneller und sicherer betreiben zu können. Lässt man WordPress auf einer alten PHP-Version (7.x) laufen, dann kann es sehr gut sein, dass Plugins nicht richtig funktionieren und die Website lahm läuft. Aktuell sind wir bei PHP der Versionen 8.+. Üblicherweise kann man das in den Providerportalen einfach einstellen.

Wenn du das machst, dann bitte prüfe vor einem endgültigen Umstellen auf eine neue PHP-Version, ob alles noch läuft, wie es soll. Stellst du ohne Test um und es knallt, kannst du oft nicht mehr auf die alte Version zurückgreifen. Kein Spaß.

Übrigens lassen sich manche Provider das Betreuen von alten PHP-Version extra bezahlen: Der sogenannte Extended Support – Ionos und Strato sind Kandidaten dafür. Wenn das der Fall ist, besteht dringender Handlungsbedarf, wenn du nicht unnötig Geld verschwenden möchtest.

Fazit

Sicherheit, Performance und Nutzerfreundlichkeit hängen eng mit Website-Komponenten zusammen, die up to date sind. Veraltete Plugins oder Themes machen deine Site nicht nur angreifbarer sondern schaden auch der Reputation sowohl bei Suchmaschinen als auch deinen Website-Besuchern.

Aber auch für deine eigene Arbeit ist es hilfreich zu aktualisieren: Neue Funktionen verbessern das Arbeiten mit deiner Site. Sicherungen halten dir den Rücken frei, wenn es darauf ankommt, deine Internetpräsenz doch einmal wieder herstellen zu müssen.

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Hejhej, ich bin Elke

und ich arbeite seit über 20 Jahren als Webdesignerin, Webentwicklerin und SEO-Strategin.

Spezialisiert habe ich mich auf kleine und mittlere Unternehmen in vielerlei Branchen: Arztpraxen, Beratungen, Reisen, Sport und viele mehr. Dabei liegt es mir sehr am Herzen nicht einfach nur schöne Websites zu entwickeln oder zu relaunchen.

Mein Fokus als zertifizierte SEO-Managerin liegt insbesondere darauf zu zeigen, wie mit den Sites gezielt und strategisch für die Unternehmensziele gearbeitet werden kann.

Du willst noch mehr wissen? Dann schaue gerne auf meine Über mich-Seite.

Elke Petersen-Rusch - CEO webwirbel.de GmbH

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