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Webseiten erstellen – der ultimative Leitfaden

Du möchtest für dein Business eine eigene Homepage oder Website erstellen. Doch was ist dafür nötig und wie kannst du das Projekt „Website erstellen“ erfolgreich angehen?

In diesem Leitfaden führe ich dich durch alle Schritte der Website-Erstellung: Von der Planung, den zu erwartenden Kosten, ersten Schritten im CMS WordPress bis zur Pflege der Website.

 

Gründe und Ziele für eine Webseite

Nicht jedes Unternehmen braucht eine Website. Aber es gibt gute Gründe, die dafür sprechen. Deshalb ist der allererste Schritt, sich darüber klar zu werden, warum und wofür die Webpräsenz eingesetzt werden soll.

Da Gründe und Ziele stark von den individuellen Bedürfnissen und Zielen einer Person oder Organisation abhängen, sind die klar formulierten Ansprüche an eine Website essentiell für den Erfolg.

Die häufigsten Gründe, warum eine Website wichtig ist, sind

  • die Präsentation des Unternehmens,
  • Kundengewinnung,
  • Informationsquelle,
  • Kundenbindung,
  • Online-Verkauf

– um nur einige zu nennen. Sie spielen eine große Rolle, wenn es um die Website-Umgebung geht. Eine kleinere Präsenz hat zum Beispiel andere Ansprüche als ein großer Online-Shop.

Was kostet eine Website?

Klar: Eine Webseite zu erstellen bedeutet eine Investition in Zeit und Geld. Wie viel du für dein Budget bekommst, hängt von verschiedenen Faktoren bzw. Ansprüchen ab. Von einer kleinen Website-Hütte bis hin zu einer luxuriösen Webportal-Villa gibt es eine große Preisspanne.

Daher wird eine seriöse Webdesign-Agentur dir keine pauschale Antwort auf die Kostenfrage geben, sondern sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, was die Website leisten soll und dann ein individuelles Angebot abgeben.

Aber auch wenn du deine Homepage selber bauen willst, musst du investieren: Vorrangig in Zeit (und Nerven).

Einen ausführlichen Überblick über die Kosten der verschiedenen Arten von Websites, wie gut sie selbst gewuppt werden können oder besser der Profi ran sollte, bekommst du im Beitrag Was kostet eine Website?

Es spricht dafür die Website selbst zu machen, wenn:

  • du Geld sparen möchtest bzw. kein Budget für einen Profi-Webdesigner hast
  • du echt keine Angst vor der Technik hast
  • du bereit bist, dich mit technischen Aspekten auseinander zu setzen
  • die Zeit mitbringst, es zu lernen
  • du kein Vertrauen hast, das in andere Hände zu geben

Es spricht dafür die Website erstellen zu lassen, wenn:

  • du dich lieber um andere Bereiche deines Geschäfts kümmern willst
  • du kein Interesse daran hast, dich mit Webdesign zu beschäftigen und es zu lernen
  • du perfektionistisch veranlagt bist, gleichzeitig aber unsicher, ob alles so richtig ist
  • du auf das Wissen und Können eines Fachmanns vertrauen willst
  • du keine Zeit verlieren willst
Frischer Look,
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Webadresse und Hosting

Damit eine Website aufgerufen werden kann, braucht sie zum einen eine Domain – also eine Webadresse unter der sie aufrufbar ist. Zum anderen wird Speicherplatz und die Infrastruktur zum Betrieb der Website benötigt.

Was ist Domain-Hosting?

Eine Domain ist eine eindeutige Internetadresse. Daher muss sie registriert werden. Zudem muss eine Domain sozusagen ans Web angeschlossen werden und mit der Website verbunden werden. Unternehmen, die dieses übernehmen, nennt man Domain-Hoster.

Was ist Webhosting?

Beim Webhosting (oder kurz Hosting) werden von einem Internetdienstleister Speicherplatz und weitere benötigte Infrastrukturen auf leistungsstarken Online-Servern zur Verfügung gestellt.

Wie kommen Domain, Hosting und Website zusammen?

Schritt 1

Zunächst suchst du dir deine gewünschte Domain aus und prüfst, ob sie noch verfügbar ist. Domain-Hoster bieten auf ihren Websites meistens Tools dafür an. Ist sie noch frei, kann sie registriert werden.

Schritt 2

Dann buchst du bei einem Webhoster den benötigten Webspace. Welchen Hoster du wählst, hängt von deinen Präferenzen ab: Grundsätzlich gilt aber fast immer, dass günstiges Hosting weniger leistungsstark ist. Mein Haus- und Hof-Hoster ist all-inkl.com (keine bezahlte Werbung). 

Schritt 3 – Variante a

Viele Internetdienstleister bieten Kombipakete aus Domain- und Webhosting an. Dann kann man auf dem Webspace die Website einrichten und im Adminbereich des Hosters die Domain (oder auch mehrere) mit der Site verknüpfen.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass es einfach praktisch und sehr komfortabel ist.

Schritt 3 – Variante b

Sind Domain- und Webhosting getrennt, dann wird die Website an sich beim Webhoster eingerichtet. Anschließend wird beim Domain-Hoster eingestellt, wo die Website zu erreichen ist.

Diese Variante ist nicht ganz so komfortabel, dafür aber flexibler, wenn ein Webhosting-Anbieter gewechselt werden soll.

Das CMS: Baukasten oder WordPress?

Nun wird es so langsam ernst und es geht an die Wahl des Content Management Systems (CMS). Ein CMS ist eine Software, mit der über eine mehr oder minder einfach zu bedienende Oberfläche Websites erstellt werden können. Also ohne programmieren zu müssen.

Dabei unterscheidet man zwischen einem CMS als Baukastensystem oder einer Extra-Software wie WordPress, Joomla oder Typo3.

Website-Baukastensysteme werden gerne von Hostern fertig installiert angeboten. In der Werbung von Strato, Ionos, Jimdo, Wix & Co. wird angepriesen, wie einfach es sei, sich damit selbst eine Website zu erstellen. Man muss sich also nicht um die Technik kümmern. Der kleine Haken daran ist, dass man von Funktionsumfang und der Preisgestaltung voll von dem Anbieter abhängig ist.

Nutzt man dagegen ein CMS wie das kostenfrei verfügbare WordPress, muss man die Software auf dem Webserver selber installieren. Das hört sich schlimmer an als es ist, denn viele Hoster haben eine Installations-Routine vorbereitet.

Der Vorteil ist, dass man bei Bedarf die Website komplett einpacken und zum nächsten Hoster ziehen kann. Dazu kommt, dass man enorm viele Möglichkeiten hat, die Site zu erweitern und in puncto Suchmaschinen-Optimierung ebenfalls besser dran ist.

Wenn du unentschlossen bist, was für dich besser ist, dann lese den Vergleich:

Du willst deine WordPress-Website lieber professionell erstellen lassen? In diesem Ratgeber erfährst du, was das kostet und worauf du bei der Auswahl des Webdesigners achten solltest.

Die Website mit WordPress erstellen

Wenn du dich dazu entschlossen hast, deine Site mit WordPress aufzusetzen (was ich nur begrüßen kann!), dann habe ich jetzt noch ein paar weitere Tipps, die dir den Einstieg erleichtern.

Divi: Theme und Page-Builder

Sehr gerne setze ich für meine Kunden WordPress kombiniert mit Divi ein. Das mache ich, um meinen Kunden das Arbeiten und Pflegen der Website zu erleichtern. Denn wenn Inhalte in eine Website nur umständlich einzufügen oder zu aktualisieren sind, dann geht sie oft über kurz oder lang den Bach runter.

Mit Divi kann das Layout (Theme) einfach erstellt werden und mit Inhaltsmodulen (Text, Bilder, Galerien, Videos, etc) bestückt werden. Also quasi die Baukastenfunktion für WordPress. Aber Divi kann noch sehr viel mehr: Das bringt dir WordPress mit Divi als Theme- und Page-Builder.

Tipps zum Start mit WordPress

Wenn du WordPress frisch eingerichtet hast, solltest du ein paar Grundeinstellungen treffen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung habe ich dir in Deine ersten 7 Schritte in WordPress zusammengestellt.

Der WordPress-Login: Manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht und findet den Login ins Dashboard nicht oder der Login macht Probleme. Lösungen dafür findest du im WordPress-Login Beitrag.

Und ein weiteres Thema ist bei WordPress-Einsteigern, wie man die Startseite, also die Homepage, einer Website festlegt: WordPress-Startseite festlegen – so geht es.

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Nicht ohne Konzept: Website-Struktur

Bevor du beginnst, deine Webseite zu erstellen, ist es der ideale Zeitpunkt, sich mit der Gesamtstruktur der Seiten und der Content-Struktur auseinanderzusetzen. Ein gut durchdachtes Website-Konzept hilft dir dabei, klare Ziele zu definieren und spart dir später viel Zeit bei der Umsetzung.

Natürlich ist es verlockend, sich die Site mit coolen Elementen zusammen zu klickern. Deutlich besser und später erfolgreicher ist es sich erst zu überlegen, was zu welchem Zeitpunkt in welcher Form für die Website-Besucher wichtig ist.

Und erst dann umzusetzen. Es ist wichtig, bei der Planung der Struktur deiner Webseiten darauf zu achten, dass sowohl Menschen als auch Suchmaschinen sich darin leicht zurechtfinden können.

Fazit

Eine Website zu erstellen will durchdacht sein, da doch einige Komponenten sauber ineinander greifen müssen. Je klarer die Zielsetzung formuliert ist, desto leichter fällt die Umsetzung.

Da jedes Business seine eigene Richtung und Persönlichkeit hat, gibt es auch keine direkte Blaupause für die Umsetzung der Website. Es gilt also immer abzuwägen, welche Ressourcen, welches Budget und welch eigenes Engagement in die Site gesteckt werden können. Aber das lohnt sich, denn eine Website ist nach wie vor ein Marketing-Tool mit hohem Erfolgs-Potential.

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Hejhej, ich bin Elke

und ich arbeite seit über 20 Jahren als Webdesignerin, Webentwicklerin und SEO-Strategin.

Spezialisiert habe ich mich auf kleine und mittlere Unternehmen in vielerlei Branchen: Arztpraxen, Beratungen, Reisen, Sport und viele mehr. Dabei liegt es mir sehr am Herzen nicht einfach nur schöne Websites zu entwickeln oder zu relaunchen.

Mein Fokus als zertifizierte SEO-Managerin liegt insbesondere darauf zu zeigen, wie mit den Sites gezielt und strategisch für die Unternehmensziele gearbeitet werden kann.

Du willst noch mehr wissen? Dann schaue gerne auf meine Über mich-Seite.

Elke Petersen-Rusch - CEO webwirbel.de GmbH

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